Die Buduma leben auf Dutzenden von Inseln innerhalb des Tschadsees, einem großen, flachen See, an dem Kamerun, Nigeria und Niger angrenzen. Die größere Buduma-Gruppe lebt auf den nördlichen Inseln und nennen sich „Yedina", während die kleinere Gruppe auf den südlichen Inseln lebt und manchmal „Kuri" genannt wird. In der Vergangenheit führten die Buduma gewaltsame Raubzüge an den Viehherden ihrer Nachbarn aus, aber heute leben sie in Frieden mit ihnen. Die Meisten arbeiten als Viehhirten oder Fischer. Äußerst ethnozentrisch, die Buduma legen großen Wert darauf, ihre ausgeprägte Kultur beizubehalten. Sie konvertierten zum Islam Anfang des 20. Jahrhunderts, etwa 800 Jahre später als ihre Nachbarn.
Hindernisse für den Dienst: Die Alphabetisierungsrate der Buduma ist unter einem Prozent. Gedruckte oder aufgezeichnete Schriften gibt es in ihrer Sprache nicht, Aufzeichnungen des Evangeliums aber schon. Sie brauchen diese verbalen Materialen.
Schlüsselvers: "die ihr einst »nicht ein Volk« wart, nun aber »Gottes Volk« seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid (Hosea 2,25)."
- 1 Petrus 2:10
Gebetsschwerpunkte:
Bete dass der Herr seine Barmherzigkeit an dieser Volksgruppe ausbreitet und dass viele von ihnen Gottes Kinder werden.
Bete, dass die Jugend der Buduma- Bevölkerungsgruppe zunehmend alphabetisiert wird.
Bete für Gelegenheiten, dass sie das Evangelium auf eine Art hören, in der sie es verstehen und annehmen.
Bete, dass christliche Mitarbeiter, die ihnen biblische Geschichten weitergeben können, ihren Weg zu den Buduma finden.
Es gibt nur einige wenige Evangelikale unter den Buduma. Bete, dass der Herr christliche Mitarbeiter zu ihnen sendet, um ihnen zu helfen fest in der Wahrheit der Schriften gefestigt zu werden.